Denkmal­schutz­projekte. Mit dem Gespür für das Machbare.

Vor allem Gebäude für Handel und Gewerbe unterliegen in ihrer architektonischen Gestaltung einem deutlichen Wandel. Galten gewerbliche Einrichtungen bislang als eher zweckmäßig und in ihrer Architektur mehr oder weniger gleichförmig, erfüllen wir heute mit einer diversifizierten Architektur die essenziellen Erwartungen von Unternehmen und Geschäftsinhabern. Denn nicht zuletzt definieren sich Firmen auch ein Stück weit über die äußere Gestaltung und kreative Architektur des von ihnen bewohnten Gebäudes. Werden Wohn- und Geschäftshäuser miteinander kombiniert, müssen sich unter Berücksichtigung der jeweiligen Stadtteil-Struktur auch die Charaktere der angrenzenden Gebäude in der Fassaden- und Dachgestaltung widerspiegeln.

Riehmers Hofgarten

Berlin Kreuzberg

100 Jahre nach ihrer Erbauung wurde die u.a. durch ihren opulenten Fassadenschmuck bekannt Wohnanlage mit ihren 200 Wohnungen, 22 Aufzügen und etwa 20.000 m² Wohnraum umfangreich instandgesetzt und modernisiert. Wohnungen (auch behindertengerechte) wurden geschaffen, Künstlerateliers, Gewerberäume und eine Tiefgarage unter der historischen Gartenanlage. Ende 1984 fand die Revitalisierung der gesamten Hofanlage, einschließlich der äußeren Gestaltungsmerkmale wie Laternen, Zäune etc., nach 5-jährigen Arbeiten ihren Abschluss.

Ehemals Königlich-Preußische Pfandleihe

Berlin Mitte

Bis 1990 als Leihhaus genutzt, gehören heute u.a. IT-, Software- und Medienunternehmen sowie Galerien und Restaurants zu den Mietern des Königlichen Leihamts in der Linienstraße.

Instituto Cervantes

Berlin Mitte

Büro- und Geschäftshaus, Zentrum der spanischen Kultur. Gefördert von der spanischen Regierung, tragen weltweit 70 Häuser dieser Art zur Verbreitung spanischer Kultur und Sprache bei. Allein in Deutschland gibt es neben Berlin Standorte in Bremen, Frankfurt, Hamburg und München.

Ehem. Synanon-Stammsitz

Bernburger Straße, Berlin Kreuzberg

Heutiger Sitz der Hochschule für Gestaltung. Das Gebäude wurde neu entworfen, da von der alten Fassade keine Fotodokumente vorlagen.

Das ursprünglich als Verlagshaus geplante und später als Gewerkschaftshaus genutzte Gebäude wurde 1978 von der Selbsthilfeeinrichtung für Süchtige gekauft und für 90 jugendliche Bewohner umgebaut – mit individuellen Wohnbereichen in unmittelbarer Nähe zu Gemeinschaft-, Fitness- und Kreativräumen.